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Aktuelle Medienberichte

September 2011

Der Verein der Pensionsbeitragszahler stellt sich und seine Anliegen in einer Presseaussendung vor

PROBLEM: „Pensionistenverbände behindern konstruktive Reformen“

Die heutigen Pensionisten sind durch die bestens organisierten Pensionistenverbände optimal vertreten. Immer wieder werden vorrangig die Interessen der Pensionisten durchgesetzt - Interessen, welche ausschließlich von den derzeitigen Beitragszahlern finanziert werden müssen!

Die Interessen der Beitragszahler bleiben dabei auf der Strecke…

Lesen Sie den gesamten Beitrag hier!

 

14.09.2011

Ausgaben für Pensionen und Zinsen bald bei über 30 Mrd.

ORF-Online

Die Ausgaben für Pensionen und Zinsen steigen bis ins Jahr 2015 auf 40 Prozent der Gesamtausgaben des Bundes. Im Vorjahr machten sie noch 33,9 Prozent der Gesamtausgaben aus. Das geht aus dem aktualisierten und finalen Bundesrechnungsabschluss 2010 hervor, der vom Rechnungshof (RH) heute veröffentlicht wurde.

Ein Minus wies im Vorjahr erneut der Primärsaldo auf - also der „operative“ Saldo des Bundes (abzüglich der Ausgaben für Zinsen und Rücklagen).

In absoluten Zahlen betrugen die Ausgaben für Zinsen und Pensionen im Vorjahr 22,8 Mrd. Euro. Bis 2015 steigen diese Ausgaben gemäß Bundesfinanzrahmengesetz auf 30,2 Mrd. Euro an - ein Anstieg um 7,4 Mrd. Euro bzw. 32,4 Prozent, so der RH.

60 Prozent der Nettosteuereinnahmen

Damit werden im Jahr 2015 laut RH bereits 60 Prozent der Nettosteuereinnahmen für Pensionen und Zinsen aufgewendet. Im Vorjahr waren es noch 57,3 Prozent.

Die Ausgaben für Zinsen alleine machten im Vorjahr 5,74 Mrd. Euro aus bzw. 8,5 Prozent der Gesamtausgaben. Im Jahr 2015 wird dieser Posten bei 9,54 Mrd. Euro bzw. 12,6 Prozent der Gesamtausgaben liegen.

Publiziert am 14.09.2011 ORF-Online

 

08.07.2011

Staatsschulden galoppieren davon

Der Staat, als Retter in der Not?

Viele Österreicher verlassen sich noch immer auf den Staat, als Retter in der Finanzierungskrise der Pensionen.

Doch der Staat hat ganz andere Probleme: Budgetdefizit, die drohenden Kosten in der Gesundheitsversorgung und die ansteigenden Pflegekosten bringen den Staatshaushalt in Zukunft in bedrohliche Schieflage.

Details zur Budgetsituation findne Sie im KURIER vom 08. Juli 2011:

Bis 2014 steigt die Verschuldung des Landes auf 250 Milliarden Euro.

...

Österreichs Finanzlage ist weit von portugiesischen oder gar griechischen Verhältnissen entfernt. "Eigentlich stehen wir ganz gut da, aber nicht langfristig betrachtet", stellt Bernhard Felderer, Vorsitzender des Staatsschuldenausschusses, fest. Das Defizit falle zwar geringer aus als erwartet (rund 3,0 Prozent heuer), allerdings vor allem wegen der besseren Konjunktur. Zudem steigt die gesamtstaatliche Verschuldung weiter stark an.

Betrug diese 2005 noch 157 Milliarden Euro, so sind es heuer bereits 220 Milliarden Euro. Das sind 26.000 Euro je Österreicher. 2014 sind es laut Felderers Berechnung bereits 250 Milliarden Euro oder rund 29.700 Euro je Österreicher.

Alleine für die Zinsen muss die Republik heuer rund 7,5 Milliarden Euro aufwenden. Diese Summe wird in Zeiten steigender Leitzinsen weiter zulegen.

...

Die Verschuldungsquote wird in den nächsten Jahren von derzeit 73,6 auf 75 Prozent des Bruttoinlandsprodukt anwachsen, erlaubt wären laut EU-Vorgaben nur 60 Prozent. Zwar würden sehr viele Länder noch darüber liegen, so der Ökonom, aber es sei schwierig, von einer so hohen Quote wieder herunterzukommen.

Selbst im günstigen Fall eines jährlichen Defizits von nur 1,0 Prozent und einem konstanten BIP-Wachstum von 5,0 Prozent brauche es elf Jahre, um unter die 60-Prozent-Marke zu gelangen.

Dass in so langen Zeiträumen keine Krise auftrete, sei aber nicht sehr wahrscheinlich.

"Daher muss es Vorrang für eine Konsolidierung geben. Wir sind nicht von der Gefahr befreit, dass uns die Finanzmärkte in Ruhe lassen."

zum Artikel

 

Pensionslasten: Krone vom 4.6.2011

Hier Downloaden!

 

Artikel ORF Heute vom 7.6.2011

Hier Downloaden!

 

Der Pensionsexperte Peter Manhart in der Tiroler Tageszeitung: Pension sinkt bald auf 50 Prozent vom Lohn

Mit kräftigen Pensionseinbußen hat die Altersgruppe zwischen 40 und 55 Jahren zu rechnen. Bei der privaten Pensionsvorsorge sind die Österreicher laut dem Pensionsexperten Peter Manhart oft zu sorglos. Lesen Sie das ganze Interview.

 

Pensionsexperte Peter Manhart bildet Tiroler Finanzberater aus.

Die Tiroler Finanzberater möchten ihren Kunden - wie wir Pensionsexperten - besondere Vorsorgeberatung bieten. Dazu holten sie sich den bekannte Referenten für zwei Tage an den grünen Inn. Pressebericht dazu lesen Sie hier.

 

Vor kurzen in den Kunden Kollegs Ihres Pensionsexperten - heute in allen Medien

In den vergangenen Kunden Kollegs hat Sie unser Pensionsexperte auf den demographischen Wandel aufmerksam gemacht und auf die Folgen auf das staatliche Sozialsystem (Pensionen) hingewiesen. Eine hochaktuelle Studie einer der größten Versicherungen der Welt belegt nun diese Ausführungen auf dramatische Weise.

Den Artikel finden Sie hier.

Wenn Sie die gesamt Studie haben möchten, bitte bei mir melden, ich sende sie Ihnen gerne per Mail zu!

 

Pensionsexperten in der Presse:

Der Pensionsexperte Peter Manhart am 19.1.2010 im Versicherungsjournal.

Hier sehen Sie den Leserbrief!

 

Pensionen sinken stetig!

Eine aktuelle Studie der Valida Consulting GmbH zufolge, reduziert sich bei heute arbeitenden Menschen Jahr für Jahr ihre spätere Pension.

Gegenüber der Gesetzeslage von 1989 reduzierten sich die zu erwartenden ASVG-Pension um bis zu 30 Prozent, wie die folgenden Beispiele zeigen. Bei den drei Beispielen handelt es sich um Menschen mit unterschiedlichen Biografien und Einkommensverläufen:


Beispiel 1: Ein Akademiker, geboren 1970, steigt mit 24 Jahren ins Berufsleben ein und kann sein Gehalt kontinuierlich steigern. Bei seinem Pensionsantritt im Alter von 62 Jahren erhält er nur 71 Prozent der monatlichen Pensionsleistung, die er auf Grundlage der Gesetze von 1989 bekommen hätte.

Beispiel 2: Ein Arbeiter, ebenfalls geboren 1970, steigt bereits mit 16 Jahren ins Erwerbsleben ein, bezieht anfangs ein sehr niedriges Gehalt und kann es zwar kontinuierlich, aber nur in kleinen Schritten, steigern. Er wird zu seinem Pensionsantritt im Jahr 2032 nur 75 Prozent der Pension beziehen, die er noch 1989 gehabt hätte.

Beispiel 3: Eine Mutter von drei Kindern, ebenfalls geboren 1970, erwerbstätig als Sekretärin, hat auf Grund der Erziehungszeiten viele Einkommenslücken und arbeitet über lange Zeiträume nur auf Teilzeit-Basis. Sie ist von den Gesetzesnovellen der letzten zwei Jahrzehnte am stärksten betroffen und kann nur mit 65 Prozent der Pensionsleistungen rechnen, die sie noch vor 21 Jahren erhalten hätte.

„Die errechneten Ergebnisse lassen die Schlussfolgerung zu, dass die staatlichen Pensionen alleine zukünftig nicht mehr ausreichen werden, um den aufgebauten Wohlstand aus der Erwerbstätigkeit im Pensionsalter fortsetzen zu können“, sagt Mag. Andreas Zakostelsky, Vorstandsvorsitzender der Valida Vorsorge Management. „Als Grundabsicherung ist das staatliche Pensionssystem natürlich absolut unerlässlich. Ein gezielter Ausbau der betrieblichen Vorsorge in Österreich könnte jedoch einen wesentlichen Beitrag leisten, die entstehende Einkommenslücke aus der staatlichen Pensionsfinanzierung zu schließen“, betont Zakostelsky.

Die Valida Consulting hat die prognostizierten Pensionen auf Grundlage der jetzigen Gesetzeslage berechnet. Die Experten rechnen aber damit, dass aufgrund des zunehmenden Finanzierungsdrucks auf die staatliche Pensionsversorgung künftig noch  weitere Gesetzesreformen zu erwarten sind, die sich nachhaltig auf die aus heutiger Sicht zu erwartenden Pensionshöhen auswirken werden.

 

Österreicher haben kein Vertrauen in das staatliche Pensionssystem

Die Erwerbstätigen von heute finanzieren mit ihren Beiträgen die Pensionen jener, die sich bereits im Ruhestand befinden. Diese Beiträge tätigen sie im Vertrauen, zukünftig ähnliche Leistungen zu erhalten. Dies ist die Idee, die hinter dem Generationenvertrag steckt und die Finanzierung der staatlichen Pensionen sichern soll. Zwei Drittel der österreichischen Bevölkerung stellen die Erfüllbarkeit des Generationenvertrages jedoch mittlerweile infrage. Dies geht aus einer Umfrage des IMAS Institutes vom Juni 2010, in der 508 Österreicher ab 16 Jahren befragt wurden, hervor. Als wesentliche Gründe werden der Rückgang der Geburtenquote und die damit einhergehende Überalterung der Gesellschaft genannt, die sich negativ auf die eigene Pension oder  die Pensionsabsicherung  der nächsten Generation auswirken werden.

Die 30 bis 49-Jährigen geben am Häufigsten an, dass der demografische Wandel Auswirkungen auf das Pensionssystem haben wird. Sie sind der Überzeugung, dass dies negative Auswirkungen mit sich bringen wird. 55 Prozent der Befragten glauben, dass sich der Generationenvertrag nur für jene rechnet, die sich bereits im Ruhestand befinden. Auf die Absicherung der staatlichen Pensionen im gleichen Ausmaß vertrauen 56 Prozent der Studenten/Schüler und Berufstätigen. Ein Drittel bezweifelt dies. 90 Prozent sind der Ansicht, dass die aktuelle Entwicklung künftig eine Steigerung der privaten Vorsorge, eine Erhöhung des Pensionsantrittsalters sowie starke Pensionskürzungen nach sich ziehen wird.

An einen starken Anstieg der Pensionsbeiträge während der Erwerbstätigkeit glauben 80 Prozent. Die Hälfte der Befragten befürchten, dass es zum Zeitpunkt ihres Ruhestandes keine staatlichen Pensionszahlungen mehr geben wird.

Quelle: Valida Vorsorge Management

 

Absicherung der zukünftigen Pensionen beschäftigt Europäer zunehmend

Wie aktuelle Studien belegen, findet zurzeit eine europaweite Auseinandersetzung zum Thema Sicherheit der künftigen Pensionen statt. In Österreich rangiert die Frage nach der künftigen Pensionsabsicherung aus der staatlichen Finanzierung (1. Säule) als zweitgrößte Sorge hinter der Angst vor Arbeitslosigkeit, wie eine Studie der GfK „Challenges of Europe“ im Frühjahr 2010, verdeutlicht. Im Rahmen der Studie wurden 13.200 Verbraucherinterviews in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Belgien, den Niederlanden, Russland, Polen, Spanien, Schweden und Österreich durchgeführt.

Quelle: Valida Vorsorge Management

 

Zunehmender Finanzierungsdruck auf staatlichen Pensionen

Im Juli dieses Jahres präsentierte der österreichische Staatsschuldenausschuss den Bericht über die öffentlichen Finanzen 2009. Demnach seien in Österreich die Staatsschulden von 176,5 im Jahr 2008 auf 184,1 Milliarden Euro im Jahr 2009 bzw. von 62,6 auf 66,4 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) angestiegen. Bis Ende 2013 werde die Schuldenquote auf 74,3 Prozent des BIP klettern. Vor allem in den Krisenjahren von 2008 bis 2010 haben sich die öffentlichen Schulden deutlich erhöht. Die Maastricht-Grenze liegt bei 60 Prozent des BIP. Diese zu unterschreiten gelinge laut Bernhard Felderer, dem Präsidenten des Staatsschuldenausschusses, bestenfalls 2023, wenn sich das Wirtschaftswachstum bis dahin pro Jahr im Durchschnitt um vier Prozent erhöhen und das Defizit nur um ein Prozent vergrößern würde.

Das Hauptproblem für diesen Anstieg ist der Trend, früher aus dem Erwerbsleben auszusteigen. Laut Berechnungen der OECD im Betrachtungszeitraum von 1965-2007 arbeiteten in den Siebziger Jahren die Österreicher im Schnitt noch bis über 65, und gehen heute rund acht Jahre früher in Pension. Parallel dazu steigt die Lebenserwartung massiv an. Männer genießen eine doppelt so lange Pensionszeit wie noch vor 40 Jahren. Bei Frauen erhöhten sich die Pensionsjahre von 16 auf 27 Jahre. Insgesamt gehen, laut Berechnungen des Sozialforschers Bernd Marin, 70 Prozent der heimischen Bevölkerung vor dem Erreichen des gesetzlichen Pensionsantrittsalters – das bei Männern bei 65 und bei Frauen bei 60 Jahren liegt – in Pension. Für die junge Generation bedeutet diese Entwicklung eine gewisse Unsicherheit im Hinblick auf ihre zukünftige Pensionsabsicherung.


Quelle: Valida Vorsorge Management

 

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