![]() |
![]() |
|
![]() |
![]() |
||||||||
![]() |
![]() |
|
![]() |
|||||||||
![]() |
Die PensionsreformenWelche Auswirkungen die Pensionsreformen auf die küftigen Pensionen der heute Aktiven haben, möchten wir anhand eines Beispiels zeigen. Da erkennt man auch deutlich, warum künftige Pensionisten - bei gleicher Leistung - deutlich weniger Pension haben werden als die heutigen Pensionisten: Ein konkretes Beispiel: Zwei Personen – in unserem Fall Männer – haben ihr ganzes Leben lang im gleichen Betrieb eine vergleichbare Arbeit geleistet. Sie wurden gleich entlohnt und hatten auch die gleichen Vergünstigungen. Der Unterschied: Einer war 14 Jahre älter als der Andere. Im Jahre 2003 war der Eine schon 4 Jahre in Pension (Pensionsantritt mit 62) nach 40 arbeitsreichen Jahren, während der Andere erst 2013 nach ebenfalls 40 Jahren auch mit 62 in Pension gehen will. Ende 2002 trafen sich beide und der Pensionist erzählte freudig, das alles so kam wie versprochen: Er bekam pro Jahr 2% der Bemessungsgrundlage also insgesamt 80% (seiner 10 besten Jahre). Die 3 Jahre Frühpension „kosteten“ ihn nur 6% (3 x 2) seiner Pension. Mit dieser Pension konnte er sich ein schönes Leben leisten, da er netto fast gleich viel verdiente als zuletzt als Aktiver. Der Jüngere sah seinem Pensionsantritt auch schon mit Freude entgegen und meinte, so werde das bei ihm auch sein. Bis 2002 hatte er auch schon 29 Jahre erreicht (29 x 2 = 58) und in den nächsten 11 Jahren kommen ja dann noch einmal 22% dazu, so dass auch er auf die 80% kommt. Und verdient hatten ja beide gleich, also wird der „Junge“ gleich gute 15 Jahre haben! Am Nebentisch hatte ein Mann aufmerksam zugehört und klärte den „Jüngeren“ auf: Seine bisher erworbenen 29 Jahre sind – obwohl gleiche Arbeit und gleiche Beiträge wie der Ältere – nur mehr 51,62% wert, da nicht 2% sondern nur 1,78% pro Jahr gerechnet werden. Auch die kommenden 11 Jahre bringen nicht 22 sondern 11 x 1,78 also 19,58%, zusammen also 71,2%! Der schlechten Nachrichten nicht genug: Die 3 Jahre Frühpension kosten nicht 6% wie bei seinem Kollegen, sondern schlagen sich mittlerweile mit 12,6% (3 x 4,2%) nieder. Das ganze wird 2013, wenn der Jüngere in Pension geht, aber nicht von den besten 10 Jahren sondern von den besten 25 Jahren gerechnet. Der Durchschnitt der besten 25 Jahre liegt aber deutlich unter dem Durchschnitt der besten 10 Jahre. Eine kurze Überschlagsrechnung ergab, dass die Pension um ca. 30% geringer ausfallen würde als die seines Kollegen. Eine ausführliche Darstellung zum Thema "Betrogene Generation" finden Sie hier zum Download!
|
![]() |
![]() |
Bildnachweis: iStockphoto |