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Thema: Der Barwert
Ihrer Zusatzpension
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Thema: Pensionsexperte |
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Der notwendige Barwert
Will man im Ruhestand ein annähernd gleiches Einkommen wie als Aktiver, muss ich meine Pensionslücke durch eine Zusatzpension schließen. Dabei ist es wichtig, dass die Zusatzpension nicht nur die voraussichtliche Zahlungsdauer, sondern auch die Inflation berücksichtigt.
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Nachdem die Pensionslücke bestimmt ist (siehe dazu die Seite "Die Pensionslücke"), muss im nächsten Schritt die Kapitalhöhe bestimmt werden, die notwendig ist, um diese Pensionslücke lebenslang und inflationsgeschützt zu schließen. Diesen Wert nennt man Barwert.
Die nebenstehende Tabelle zeigt den Barwert verschiedener Renten. Damit aber diese Rente nicht ständig an realen Wert verliert, sollte man eine Wertsicherung unterstellen. Daher sollte man sich bei der Tabelle immer an den Spalten mit Wertsicherung orientieren.
So benötigt ein Mann, der mit 65 in Pension geht und eine mit 2% wertgesicherte Zusatzpension von € 1.000,- haben möchte, ein Kapital von € 266.480.-. Da Frauen statistisch gesehen eine längere Lebenserwartung haben, benötigen Sie für die gleiche Leistung schon deutlich mehr Kapital, nämlich € 290.170,-.
Wenn man aber die Pensionslücke per heute ermittelt, dann ist bei dem Betrag noch kein Kaufkraftverlust einkalkuliert. Wenn wir also aus heutiger Sicht rechnen, daß die Pensionslücke € 1.000,- betragen wird und davon ausgehen, daß es in den Jahren bis zur Pension durchschnittlich 2,5% Inflation gibt, dann beträgt die Lücke zum Pensionsalter nicht mehr € 1.000, sondern bei einer Spanne von noch 25 Jahren bis zur Pensionierung schon € 1.854,-. daher ist der vorher ermittelte Barwert um den Faktor 1,8539 zu erhöhen. Wenn wir bei unserem Beispiel bleiben, bräuchte man mit 65 nicht € 266.480,- sondern € 494.027,-. |
Zum besseren Verständnis noch ein Beispiel:
Ein heute 38 Jahre alter Mann, wird mit 65 in Pension gehen und erwartet eine Pensionslücke zum heutigen Wert von € 1.000,-. Um diese zu schließen, ist laut Tabelle 1 ein Barwert von € 221.750,- notwendig. Damit wäre aber die Rente nicht wertgesichert und würde Monat für Monat an realem Wert verlieren. Soll die Rente mit 2% wertgesichert sein, ist ein Barwert von € 266.480,- notwendig.
Nun gilt es, die heutige Pensionslücke, an die zu erwartende Inflation bis zum Pensionsantritt anzupassen. Unterstellen wir eine Inflation von durchschnittlich 2,5% (das ist deutlich unter dem Wert der letzten 20 Jahre!), so muss der Barwert für die restliche Aktivzeit von 27 Jahren (65 - 38) mit dem Faktor 1,9478 aufgewertet werden, was einen Betrag von € 519.050,- entspricht.
Jetzt kann die Bedarfsermittlung abgeschlossen werden: Aus dem Vorsorge-Check kenne ich den Betrag, der aus den bisher als Pensionsvorsorge abgeschlossenen Sparformen vorhanden sein wird. Ich kenne auch annähernd die Pensionslücke. Von der sind eventuelle Erträge aus Sachwerten zum Pensionsalter abzuziehen Mit dieser so neu ermittelten Pensionslücke bestimmt man den Barwert, rechnet ihn mit dem Faktor aufgrund der noch ausstehenden Jahre hoch und zieht davon die zu erwartende Summe aus den bisherigen Sparformen ab.
Das was nun "Rest" bleibt, sollte sinnvoll und effizient unter Nutzung aller gesetzlichen Möglichkeiten angespart werden. Da gibt es nun natürlich wieder viele Möglichkeiten, die effizientesten davon stellen wir Ihnen auf der Seite "Möglichkeiten der Vorsorge" vor!
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